Dr. Christoph Gossing arbeitete in der soziologischen Forschung und Lehre im universitären Bereich. Er war über 11 Jahre an der universitären Forschung in den Bereichen Resilienz, Trauma und Vertrauen sowie innere Sicherheit und Terrorismus beteiligt. Davon war er zusätzlich über 3 Jahre in der universitären Lehre tätig.
Sein aktuelles Forschungsvorhaben fokussiert die Vorstrukturierung von Wissen und die Frage, wie sehr unsere Perspektive von dem sozialen Standort abhängt. Dies umfasst zu ermitteln in welchen Umfang die Wahrnehmung von Problemen und einer erdachten Lösung nicht von der Sache selbst abhängt, sondern von der Perspektive darauf. Dies bestimmt den Verlauf von Debatten, wenn es nicht mehr um Sachinhalte geht, sondern um Überzeugungen, die wie Realität wirken können. Das verhindert echte Veränderung auf allen Ebenen.
Hierfür integriert er Ansätze der körpergeleiteten Psychologie wie das 'Somatic Experiencing', 'Integral Somatic Psychology' und 'Bodynamic Analysis' mit der (wissens)soziologischen Forschung.
Das Ziel seines Wirkens ist das Verständnis der sozialen und psychischen Ursachen für Reflexionsblockaden zu erweitern. Mit diesem Ansatz können verfahrene Debatten aufgelöst und persönliches Wachstum effektiv und wirksam gefördert werden.
Im Kern gibt Dr. Gossing wissenschaftliche Erkenntnisse in Form praktisch umsetzbarer Ansätze und Methoden weiter. Denn er ist davon überzeugt, dass Forschung praktisch wirken kann, indem sie nicht nur den persönlichen Alltag bereichert, sondern auch das Fundament einer stimmigen und gemeinschaftlichen Lebensführung bildet.